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Dressurturnier 2026 mit schönem Sport und besonderem Gefühl in der Para-Prüfung

Geschafft – nach zwei Jugendturnieren haben Carina Seitz und Martina Kamp ihr erstes Dressurturnier bis zur schweren Klasse ausgerichtet. Nun sind beide erschöpft aber zufrieden.

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Vorfreude auf das Turnierwochenende

Ein Turnier ist immer eine Teamleistung – am vergangenen Wochenende was das Team klein aber fein. Und das war dann zwar anstrengend, aber eben auch lustig. Unter den Helfern herrschte eine ausgelassene Stimmung, und das haben auch die Teilnehmer und Zuschauer gespürt. „Wir haben viel positives Feedback bekommen“, so Carina Seitz.

Die gute Stimmung merkte man wahrlich schon beim Aufbau. „Nachdem dann alle am vereinbarten Treffpunkt angekommen waren, ging es auch flott“, schmunzelt Carina Seitz. „Wir hatten ja Erfahrung von den Jugendturnieren, daher wussten Martina und ich schon recht genau, was wir wollen und dafür brauchen. Unser Lager ist mittlerweile super ausgestattet und für den Rest hat Martina einfach tolle Kontakte. Da sind wir super dankbar.“

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Helferteam Freitag

Carina Seitz resümiert: „Der erste Turniertag startet immer mit einer gewissen Anspannung. Da ist man schon nervös, ob alles direkt klappt. Danach läuft es dann meistens ganz gut.“ Dabei war der erste Turniertag aus ganz anderen Gründen ebenfalls spannend: Wegen des sehr guten Nennergebnisses, insbesondere in der M*-Dressur auf Trense, war unklar, ob man überhaupt in einem angemessenen Zeitrahmen durchkommen würde. „Am Ende hat alles prima gepasst.“, freut sich Carina Seitz.

Ganz besonders schön fanden beide die Atmosphäre während der Para-Dressur-Prüfung. „Unser Mitglied Laura Peters hatte mich auf die Idee gebracht und mir mit Detlev Müller der Gold-Kraemer-Stiftung auch direkt den passenden Ansprechpartner für alle meine Fragen geliefert. Mittlerweile haben wir vier Reiterinnen mit Handicap, das ist im Verhältnis zu allen Para-Reitern in Deutschland schon viel, daher stand recht schnell fest, dass wir eine Para-Prüfung ausrichten wollen. Detlev Müller hat diese dann auch selbst kommentiert, das war natürlich super. So hat man viel über die Reiterinnen erfahren und konnte diese herausragende reiterliche Leistung noch einmal ganz anders bewerten.“ Auch Silke Fütterer-Sommer, Bundestrainerin der Para-Dressurreiter, machte sich ein Bild von den Leistungen ihrer Schützlinge. Für sie geht es nach dem Turnier direkt weiter zur WM nach Aachen.

by Leoni Ertmer
Siegerehrung der Para-Dressurprüfung

Das sportliche Highlight des zweiten Turniertages sollte die S*-Dressur mit Qualifikation zur S**-Dressur werden – und das drohte tatsächlich auszufallen. Vielleicht wegen der warmen Temperaturen, vielleicht wegen der nicht oft ausgeschriebenen Aufgabe, waren von 19 Nennungen nur 7 Teilnehmer an den Start gegangen. Das große Finale im Preis der Blattwerk Landschaftspflege drohte auszufallen – doch Dank Dina Bardach, die sich im Sinne des Vereins überreden ließ, das Finale zu reiten, konnten die benötigten vier Paare an den Start gehen. Schnell die Aufgabe gelernt, Stiefel mit Tape geklebt, und ab ins Viereck – mit Erfolg! Stolze 68,889% erhielt sie für die Vorstellung mit Double You. Nur die auf Gut Altwahlscheid ansässige Sarah Lena Tolles erhielt mehr Punkte. Dennoch fühlte es sich für den Verein – und vielleicht auch für Dina – wie ein Sieg an.

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Dina Bardach wird Zweite im S**-Finale

Dank des fleißigen Turnierausschusses, insbesondere rund um Johanna Esters, Daliah Salzmann und Meilin Wolff, durften sich die Teilnehmer über hochwertige Ehrenpreise freuen. Daneben haben einige Vereinsmitglieder geholfen. „Diejenigen, die da waren, waren toll. Da hat jeder auch noch eine Schicht on top gemacht. Leider hätten es aber noch deutlich mehr Helfer sein müssen. So hatten wir noch zusätzliche Unterstützung aus dem RV Wevelinghoven und den Studentenreitern Düsseldorf.“, resümiert Carina Seitz. „Wenn wir weiterhin Turniere ausrichten wollen, müssen wir die fehlende Man-Power auf jeden Fall mit einpreisen.“

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Es konnten hochwertige Ehrenpreise gewonnen werden

Zum Abschluss des Turniers fand die Siegerehrung der Mannschaftswertung A/ L/ M statt. Jedes Team setzte sich aus je einem Amateur der Prüfungen der Klassen A*, L* und M* zusammen – jedes Ergebnis zählte zu gleichen Teilen. „Uns war wichtig, den Teamgeist im Reitsport zu fördern – und zwar über alle Klassen hinweg“, erklärt Carina Seitz. „Dressur gilt oft als Einzelsport. Wenn aber plötzlich drei Paare aus ganz unterschiedlichen Leistungsklassen gemeinsam für ihren Verein reiten und sich gegenseitig anfeuern, entsteht genau das Miteinander, das wir uns wünschen.“ Am Ende siegte das Team des auf der Reitanlage ansässigen RSV Gut Altwahlscheid mit Elisa Tolles, Annika Lorine Goerke und Carina Schaurte – knapp vor der ersten Mannschaft des Förderkreis Dressur Neuss mit Laura Peters, Hannah Lamar und Marie Weitz. Rang drei ging an den Krefelder RFV.

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Alle fünf gemeldeten Mannschaften bekamen Preise

„Am Ende eines Turnierwochenendes ist man immer froh, wenn es vorbei ist, und kann sich nicht vorstellen, jemals wieder ein Turnier auszurichten“, lacht Carina Seitz. „Wir werden es sehen. Den Termin zur Abstimmung der S-Turniere 2027 des PSVR habe ich auf jeden Fall im Kalender.“

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