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Hier der PSVR-Bericht über die Pony-EM in Malmö

Pony-EM: Medaillen für Erbe-Schwestern (10.08.2015)

www.pemag.de Tolle Runden haben die Zwillingsschwestern Helen und Linda Erbe bei ihrer EM-Premiere im schwedischen Malmö gedreht. Belohnt wurden die Krefelderinnen mit Mannschaftssilber, für Helen Erbe und S FS Charly Brown gab es außerdem noch Einzelbronze. Im Springen schloss Franziska Müller (Hückeswagen) die Pony-EM als beste Deutsche auf Platz sieben ab, in der Vielseitigkeit galoppierte Brandon Schäfer-Gehrau (Düsseldorf) bei seinem EM-Debut zu Platz acht.
Die Pony-Europameisterschaften im schwedischen Malmö waren in diesem Jahr aus rheinischer Sicht schon vor Beginn ein Erfolg. Schließlich durften mit Helen und Linda Erbe (Dressur), Brandon Schäfer-Gehrau, Charlotte Fritzen, Antonia Baumgart (alle Vielseitigkeit) und Franziska Müller (Springen) gleich sechs rheinische Nachwuchsreiter am Europa-Championat teilnehmen. Mit Teamsilber und Einzelbronze sorgten die Erbe-Schwestern für rheinische Medaillen in Schweden.
Als erste Starterinnen für Deutschland mussten die Schülerinnen von Claudia Haller im Teamwettbewerb der Dressurreiter gut vorlegen, um die starke Konkurrenz in Schach zu halten. Als erstes deutsches Paar trabte Helen Erbe mit S FS Charly Brown, dem rheinischen Vize-Bundeschampion des vergangenen Jahres aus der Zucht von Karl-Josef Saat (Goch) und dem Besitz der Familie Lichtenberg (Krefeld), ins Viereck und knackte problemlos die 70-Prozentmarke. Auch wenn ein Richter sie mit nur 68,333 Prozentpunkten bewertete wurden insgesamt 72,513 Prozentpunkte für das Paar notiert, was am Ende zwar das Streichergebnis für das deutsche Team, aber neben Mannschaftssilber auch einen tollen neunten Platz in der Einzelwertung bedeutete. Etwas später musste Linda Erbe dann nachlegen. Und auch sie hielt dem Druck stand und präsentierte ihren Palominowallach Dujardin B, einen Deinhard-Sohn aus der Zucht des Gestüts Bönniger/Ludwig Stassen, routiniert. Genau 73,000 Prozentpunkte erreichte sie am Ende und rangierte damit in der Einzelwertung auf Platz sieben. Am zweiten Tag war es dann an Lana Raumanns mit Den Ostriks Dailan und Nadine Krause mit Cyrill WE, eine Medaille zu sichern. Bis kurz vor Schluss war fast alles noch möglich, so dass Spannung in der Luft lag. 73,359 Prozent wurden für Lana Raumanns notiert, die ebenfalls ihre erste EM bestritt. Mehr Erfahrung brachte dagegen Nadine Krause mit. Die 16-jährige Hessin hatte bereits vor Malmö drei EM-Teamgold-Medaillen auf ihrem Erfolgskonto. Mit dem schicken Palominohengst Cyrill galoppierte sie zu starken 75,769 Prozentpunkten und sicherte dem deutschen Team damit als Schlussreiterin die Silbermedaille. In der Einzelwertung musste sich Krause lediglich der Britin Phoebe Peters und Sl Lucci geschlagen geben. Die Einzel- und Kür-Europameister des Jahres 2013 sammelten beim Richtergremium fast 80 Prozentpunkte und sicherten den Briten damit die Goldmedaille. Bronze ging an das ebenfalls sehr starke dänische Team. �Die Mädchen sind wirklich alle toll geritten�, lobte die deutsche Bundestrainerin Conny Endres ihre Reiterinnen und freute sich über Silber, statt sich über die gerissene Gold-Serie zu ärgern.
Und auch in den Wettkämpfen um die Einzelmedaillen zeigten die deutschen Reiterinnen geschlossen sehr gute Leistungen. Die besten Ergebnisse erzielte auch hier Nadine Krause mit Cyrill. Mit 76,732 Prozentpunkten gewann das Paar Einzelsilber und galoppierte auch in der Kür zu einer Medaille: 80,55 Prozentpunkte brachten auch hier den Vize-Titel hinter der Britin Phoebe Peters ein, der das Gold-Triple gelang. Tolle 73,756 Prozentpunkte erritt Helen Erbe in der Einzelwertung mit S FS Charly Brown � und sorgte damit auf Platz drei für das zweitbeste deutsche Ergebnis und eine weitere Medaille! Knapp dahinter rangierten mit 73,659 Prozent Lana Raumanns (Platz fünf) und mit 73,512 Prozent Linda Erbe (Platz sieben). Aufgrund der umstrittenen “Drei-Reiter-pro-Nation”-Regel bedeutete das, dass Linda Erbe trotz zwei absolut überzeugenden Auftritten nicht in der Kür starten durfte. Hier gab es für ihre Schwester Helen mit S FS Charly Brown wiederum das zweitbeste deutsche Ergebnis. 75,625 Prozent bedeuteten Platz vier in der Kür.

 

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